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24.02.12 Der Nettogewinn von Ferrovial ging 2011 auf 1,269 Mrd. EUR (1,07 Mrd. GBP) zurück, verglichen mit 2,163 Mrd. EUR im Jahr 2010.

24.02.12 Der Nettogewinn von Ferrovial ging 2011 auf 1,269 Mrd. EUR (1,07 Mrd. GBP) zurück, verglichen mit 2,163 Mrd. EUR im Jahr 2010.

Anonim

Dies ist der erste Jahresabschluss des Unternehmens, der die Änderungen nach der Reduzierung seiner Beteiligung an BAA widerspiegelt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 818 Mio. € um 8, 9% über dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 7, 446 Mrd. € und lagen damit flächenbereinigt um 0, 6% unter dem Vorjahreswert.

Im Baugewerbe konnte die internationale Geschäftsentwicklung, insbesondere bei Budimex, den Rückgang der Aktivitäten in Spanien ausgleichen. Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs beliefen sich 2011 auf 44, 244 Mrd. EUR, was auf vergleichbarer Basis einem Rückgang von 4, 5% entspricht. Das EBITDA stieg um 4, 3% auf 248 Mio. €. Der Auftragsbestand blieb mit 9, 997 Mrd. Euro auf Rekordniveau. Die Einnahmen aus dem Ausland stiegen um 7, 9% auf 2, 489 Mrd. EUR. Das EBITDA außerhalb Spaniens belief sich auf 119 Mio. € (+ 3, 5%), während sich der internationale Auftragsbestand auf 6, 829 Mrd. € belief, doppelt so hoch wie der spanische Auftragsbestand (3, 168 Mrd. €).

In Polen erzielte Budimex einen Umsatz von 1, 323 Mrd. Euro. Das EBITDA stieg um 20, 4% auf 72 Mio. Euro und der Auftragsbestand um 24, 2% auf 41, 920 Mrd. Euro. In den USA erzielte Webber einen Umsatz von 425 Mio. € und ein EBITDA von 17 Mio. €. Zum Jahresende betrug der Auftragsbestand 1, 650 Mrd. € (+ 4, 7%). Auf dem Inlandsmarkt belief sich der Umsatz auf 1, 770 Mrd. EUR und das EBITDA auf 128 Mio. EUR.

Ferrovial verkaufte 5, 88% von BAAs FGP Topco für 326 Mio. € und erzielte durch die Transaktion Kapitalgewinne in Höhe von 847 Mio. €. Auf der Grundlage des Transaktionspreises sind 100% der BAA 5, 527 Mrd. Euro wert. 2011 verkaufte Ferrovial Swissport für 695 Millionen Euro und erzielte 195 Millionen Euro an Kapitalgewinnen. Die Beteiligung an der mautpflichtigen Straße M-45 belief sich auf 68 Millionen Euro und erzielte 27 Millionen Euro an Kapitalgewinnen. Diese Veräußerungen und die von BAA übertrafen die Marktschätzungen und brachten insgesamt 1, 264 Mrd. EUR ein, sagte Ferrovial.

Auf vergleichbarer Basis stieg das EBITDA im Geschäftsbereich Mautstraßen um 14, 4%, im Dienstleistungsbereich um 4, 9% und im Baugewerbe um 4, 3%, während die BAA in lokaler Währung um 17, 8% zulegte. Das EBITDA stieg bei Budimex um 20, 4%, bei 407 ETR um 10, 8% und bei Services Spain um 6%.

Laut Ferrovial entwickelten sich der Flughafen Heathrow und die kanadische Mautstraße 407 ETR mit einem EBITDA-Plus von 18, 7% bzw. 10, 6% in lokaler Währung gut.

Das Unternehmen reduzierte die Nettoverschuldung durch vorzeitige Rückzahlungen, Desinvestitionen und Entkonsolidierungen von 19, 789 Mrd. Euro zum Jahresende 2010 auf 5, 171 Mrd. Euro. Im Jahr 2011 erhielt Ferrovial bemerkenswerte neue Aufträge, darunter: Crossrail in Großbritannien; Bau des neuen Datenverarbeitungszentrums von Telefónica und Vertrag über dessen Wartung für 15 Jahre; Bau des Manor Expressway Northeast in Texas; und eine Reihe von Projekten in Polen und Irland.

Der Auftragsbestand von Ferrovial beläuft sich auf 22, 422 Mrd. Euro und liegt damit nahe am Rekordwert. Die internationale Komponente gewinnt an Boden und macht 68% des Auftragsbestands im Baugewerbe und 51% im Dienstleistungssektor aus.

Der Umsatz von Amey stieg um 18, 6% auf 1, 284 Mrd. Euro, das EBITDA stieg auf 113 Mio. Euro. Es beendete das Jahr mit einem Auftragsbestand von 6, 252 Mrd. Euro.